Ausstellungsrundgang

 

 

 

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for YoutubeDiashow  – klick on :

 

http://www.youtube.com/watch?v=j_CNw_WZ8xg

 

 

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Sonderausstellung 09

Glück abgelehnt …….

 

Als bisher für den Inhalt verantwortlich, wurden wir zu einem Themenvorschlag für die im Frühjahr neu zu konzipierende Sonderausstellung 09 gebeten.


Die Sonderausstellung ,beworben als jährlich wechselndes Highlight ist eine Marketingidee um interessierte  Besucher von 08 ein zweites Mal für das Kräftereich zu interessierten ,aber auch ein neues Publikum zu faszinieren. 

Die Themenwahl soll aktuell sein wie auch dem Konzept der Ausstellung entsprechen.

 

 :   Die Wirtschaftskrise und die daraus entstehenden Verunsicherungen bringen die Suche nach Neuorientierung in die Tagespresse. Der „Wertewandel“ und die Frage „Was ist Glück?“ wird zum Tischgespräch….

 

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So wurde das bisher favorisierte Thema „Intuition“ (mit einem Exkurs zur kongnitiven Dissonanz*) zugunsten des Themas GLÜCK verworfen.

 

Doch  „das Glück is a Vogerl“…..

 

und landet diesmal  nicht in St Jakob : 

In einem Gemeindratsbeschluss wird das Konzept zugunsten des Themas „Spitzensport“ abgelehnt. Unter der Leitung von Hrn. Mag. Jörg Pfeifer ** wird die Dokumentation sportlicher Höchstleistungen  zur Kraft gemacht ,welche 09 die Besucherzahlen weiter steigen lassen soll.

Nicht nur aus finanziellen Gründen (das Sonderausstellungsbuget beträgt ca 4 %  des bisherigen Werbe und Marketingbudgets) ist es uns nicht möglich

, diesem Wunsch nachzukommen.


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Mit der schwerwiegenden  Entscheidung (175kg)  des Gemeinderats ,den ehemaligen Wrestler Otto Wanz  als Highlight zur Eröffnung 09 einzuladen sind nun die Weichen für eine Wende im Konzept gestellt.


Selbstverständlich wünschen wir, im  Sinne aller bisher engagierten „Kräftereichkreatoren“ dem neuen Projekt und dem neuen Team

Viel Glück!

 

 

 

*Kognitive Dissonanz : Wir denken gerne schlau ,handeln dann aber blöd! Zitat Dr med. Eckhard von Hirschhausen

 

** Mag Jörg Pfeifer ist seit 08, vom Gemeinderat St Jakob ,als Geschäftsführer eingesetzt.

 

ABB. mexikanische Wrestlingmaske.


 

 

LÄNGERE VERSION :  

http://www.andrea-itzinger.at/

 

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RÜCKBLENDE SONDERAUSSTELLUNG 08

THEMENSCHWERPUNKT

GEOMANTIE UND RADIÄSTHESIE

Im Sinne des Konzepts ergänzten mehrere Autoren damit ein Kapitel aus der Ausstellung : Die Beiträge um Geomantie bzw Radiästhesie zeigten verschiedene Zugänge zum Thema, erklärten die Möglichkeit der Anwendung am Beispiel der Kirche St Jakob, dokumentieren Gedanken zu Stein ,Erde aber auch zum Schlafplatz.

Veröffentlicht waren auch Bilder und Texte zum Thema Wahrnehmung , am Beispiel historischer Figuren. Dem Unterschied zwischen Labyrinth und Irrgarten sowie Fragen um Stonehenge war ein Platz gewidmet.

Eine spielerische Installation sollte den Besucher eine Begegnung mit  Geomantie ermöglichen :In einer Spirale aufgestellte Holzobjekte ,verschiedener Höhe und Dimension sollten den Besucher einladen sich mit dem Raum und ihrem Lieblingsplatz auseinander zu setzten. Die Ausstellungsführerinnen sollten diese Selbsterfahrung moderieren und damit ein Verständnis für „Geomantie ist überall“ ermöglichen.

 

Der Mensch an sich,

insofern er sich seiner

gesunden Sinne bedient,

ist der größte und genaueste                

physikalische Apparat,

den es geben kann.

 

Johann Wolfgang von Goethe

 

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Günter Kantilli

über den Schlafplatz.

Die oberste Steuerungsinstanz unserer körperlichen Gesundheit ist unsere Seele, unser Ich. Es sorgt für unsere Entwicklung, vom Kind zum erwachsenen reifen Menschen. Bei jedem Entwicklungsschritt müssen wir Probleme lösen. Zögern wir zu lange vor der Problemlösung, so kommt es zu energetischen Blockaden, die dann zu körperlichen Beschwerden oder Krankheiten führen können. Die belasteten Körperorgane oder -regionen haben immer einen einfachen Zusammenhang zur seelischen Entsprechung, wie z.B. Magenprobleme weisen meist darauf hin, dass wir uns nicht abgrenzen können und zu viel „schlucken“. Dieses Prinzip wird von der Naturwissenschaft der Psychosomatik bestätigt.

Die Erfahrung von Radiästheten ist es, dass wir uns in dieser Lebensphase unbewusst jene Störung am Schlafplatz suchen, der unser ohnehin geschwächtes Organ zusätzlich durch Erdstrahlen oder hohe Elektrofelder belastet. Die Aufgabe des Beraters ist es, die Stressbelastung am Schlafplatz aufzuzeigen und gemeinsam mit dem/der Klienten/Klientin zu beseitigen. Aber Bett verschieben alleine nützt nicht, sondern es soll die Lernaufgabe des Lebens gemeistert werden.

Schläft nun ein Mensch schlecht in seiner bisherigen Wohnung und hofft, dass dies beim neuen Haus alles besser und anders ist, so würde er enttäuscht sein. Denn solche Menschen suchen auch am Baugrund wieder den belastenden Schlafplatz – wie im bisherigen Schlafzimmer.

 

Günter Kantilli war ursprünglich Betrieibselektriker und Elektrokonstrukteur mit späterer Ingeneurstätigkeit im  Bereich Mess- und Regeltechnik für die Industrie, und die  Wasserwerke. Heute widmet er sich ausschliesslich der Berufung als Geomant und Energetiker.


Seit 1989 hält er Vorträge und Seminare zum Themenkreis Haus- und Wohnungsuntersuchungen, Elektro- und Baubiologie. Anwendung seiner Fähigkeiten finden im privaten Bereich wie auch in Schulen, Kindergärten und Spitälern regen Zuspruch.


http://www.geomantie.at


 

ao.Univ.Prof Dr Erwin Frohmann

über die Erde

Die Erde spricht zu uns

Geomantie

Geomantie beschäftigt sich damit, die Lebens- und Seelenkräfte der Erde und seiner Wesen zu erkennen, zu interpretieren und deren Wechselwirkung mit uns Menschen zu begreifen. Eine tiefgehende Erfahrung, die auf der Herzensebene unsere persönliche Entwicklung wie den gestalterischen und pflegerischen Umgang mit der Erde sensibilisiert.

Geomantische Wahrnehmung

Die geomantische Raumerfahrung lässt sich mit der Wahrnehmung eines Liedes vergleichen, dessen Töne und Rhythmen uns berühren und in Schwingung versetzen. In Resonanz mit den Wesensqualitäten der Landschaft wird die Begegnung zu einem persönlichen Erlebnis, das sich in Gedanken- und Gefühlsbildern sowie in körperlichen Reaktionen in uns abbildet.

Begegnung mit dem Element Luft

„Die Weite vermittelt Grenzenlosigkeit und der Wind öffnet den Raum – ich gleite mit ihm in die Ferne. Ein Gefühl der Freiheit entwickelt sich und Leichtigkeit wird zu einer ganzheitlichen Empfindung.“

Auf der Alm

„Die Landschaft entwickelt sich im Wechsel zwischen Mensch und Raum. Aus den Steinen und Bäumen werden die Häuser der Menschen. Wiesen ergießen sich in grünen Wellen der Lebenskraft über das Tal. Das tiefe Blau des Himmels, das Grün der Weiden und Wälder begegnen sich im Horizont und bieten weit in der Ferne liegenden Berührungspunkte. Mein Herz öffnet sich im inneren Rhythmus der Landschaft, getragen von wechselseitiger Resonanz.“

„Umrahmt von Bäumen zeigen sich die Wiesen im bunten Gruß ihrer Blumen. Unsichtbar und trotzdem präsent lässt sich der beschwingte Reigen der Feen nachvollziehen. Mit einem Herzensgruß verbinden wir uns mit der Seele dieses Ortes, um selbst in den Tanz der Feen einzutreten und die Leichtigkeit des Seins zu genießen.“

„Vieles im Leben ist für unsere Augen unsichtbar und trotzdem voller Ausdrucksstärke. So auch das Wesenhafte von Orten, das uns in seiner Gesamtheit berührt und zusammenführt, wie die Liebe die Herzen der Menschen. (…..)

 

Prof Erwin Frohman unterrichtet am Institut für Landschaftarchitekturt an der Universität für Bodenkultur Wien und gründete „RAUM UND MENSCH“ – Institut für Geomantie in Graz. 

Dem Institut für Geomantie ist es ein Anliegen die ganzheitliche Beziehung zwischen Raum und Mensch zu fördern und die persönliche wie auch räumliche Entwicklung als gemeinsamen Prozess zu vermitteln. 

Wir wollen zu einem tieferen Verständnis für die körperlich-seelisch-geistige Komplexität des Lebens mit all den vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Raum und Mensch beitragen. 

http://www.rali.boku.ac.at

http://www.raumundmensch.com

 

 

 

 DI. Karl Koschek über die Wahrnehmung

Durch das Betrachten der Stadt in der ich lebe als Tourist richtet sich mein Blick von einem imaginären ca. 2-5m vor mir liegenden Punkt auf dem Boden hinauf zu den Fassaden und Dächern der Gebäude und ich entdecke eine Vielzahl an Details, die mir bislang nur in anderen Städten aufgefallen sind. Um Zu verhindern, dass das leben in einer Stadt, in der jedes Jahr millionen Touristen reisen, zu einem alltäglichen unbewussten erlebten wird, ist der erste zentrale Punkt dieser Arbeit. Die in Farbe herausgestellte Figur bietet einen Anreiz das Haupt zu heben und sich die Skulpturengruppe näher an zu sehen. Die erste Vermutung, es handelt sich dabei um einen Engel, wird bei genauerem hinsehen revidiert. Es ist Victoria auf der Weltkugel umgeben von Figuren die den Handel zum Thema haben. Man kann sich nun die Mühe machen und weiter Forschen wie es dazu kam, dass diese Figuren sich auf dem Gebäude der „Generali“ befinden oder feststellen, dass es vermutlich mehr Victoriendarstellungen als Engeldarstellungen an Häusern gibt.

03-solarplexuschakra-generali_18Photo: Karl Koschek

Der zweite Aspekt meiner Arbeit wird durch die Einfärbung der Figur ausgelöst. Das Hervorheben einer Figur, die im Alltagsbewusstsein eine kaum wahrnehmbare Stellung einnimmt, mittels in meinem Fall Farbe, löst zweierlei Reaktionen im Betrachter aus: eine äußere in der Art von: „So ein Blödsinn!“, „ Wofür soll das Gut sein?“ oder „Interessant, diese Figuren sind mir bislang noch nicht aufgefallen.“ und eine zweite, innere Reaktion: ein Gefühl, eine Regung in der Art von Wärme oder aber auch Unbehagen im Körper, die spürbar wird sobald jemand seine Aufmerksamkeit nach innen richtet. Die Darstellung in den Spektralfarben soll dem Betrachter helfen möglichst viele und unterschiedliche Regungen in sich wahrzunehmen und auch ein Bewusstsein dafür schaffen, dass wir vielleicht viel stärker auf äußere Gegebenheiten reagieren als wir vermuten würden. Dieser innere Prozess steht für mich im Vordergrund, er führt zur Erkenntnis der eigenen Person.

Die Arbeit entstand während meiner Beschäftigung mit Geomantie am Institut für Raum und Mensch. Zwei Aspekte lagen mir besonders am Herzen: zum Einen die nähere Umgebung aus der Sicht eines Touristen zu betrachten und zum Anderen die Beobachtung der äußeren und inneren meiner Bewegungen.

 

DI . Karl Koschek studierte an der TU-Wien Architektur. Mit dem Beginn der Diplomarbeit begann eine intensive Auseinandersetzung zum Thema Geomantie, westliche und östliche Philosophien mit Schwerpunkt auf Taoismus, Rosenkreutzer und dem Weg der Erkenntnis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Dr Alf Krauliz über den Stein

 
Was ist Stein, was ist Granit im Waldviertel:

   

Grundgebirge, Landschaft, Baustein,

Höhle, Haus,

Steinkreuz, Kirche, Burg, Sakralplatz

Kochschale, Werkzeug, Waffe

Inspiration

Kultplatz, Heilplatz, Krankheitsherd

Wirtschaftsgut, Straßenpflaster

Rohstoff für Glas, Sand zwischen den Zehen…

Über allem thronen die Steine. Zumindest im Waldviertel. Restlinge, Wackelsteine,… Es hat mich immer zu ihnen hingezogen. Um Rat zu suchen, ein Problem zu klären. Kraft zu tanken.Manchmal wirken sie apokalyptisch – wie Beulen und Narben einer gewesenen Welt. Aber meist inspirativ. Selten beunruhigend.

In Sagen und in den Vorstellungswelten der Einheimischen, der Sommerfrischler und Zweitwohnbesitzer locken die Steine als stumme Wächter durch die Zeit, als Orte magischer Kraft. Daraus ergibt sich die Mystik der Region. Viele fühlen sich dadurch angesprochen.

Man findet die Steine als ehemalige Mühlräder, als Steinkreuze, als rätselhafte „Schwedenkreuze“, als Brunnen- und Sautröge, als Zaunsteher, als Torbögen, Mauersteine, Pflastersteine, (kalte) Sitzbänke, in Teichdämmen – eigentlich überall im Waldviertel und als Straßenbelag in den großen weit entfernten Städten wie Wien.

Der Stein prägt den Menschen, der Mensch den Stein.

Die Menschen hier sind zurückhaltend, rauh und ehrlich. Sie wohnen auf, in und um die Steine. Sie haben viele aus den Feldern gesprengt und geschleppt – manche aber haben sie nie angerührt, ob aus Ehrfurcht, Angst, oder Klugheit?

Die Steine. Sie haben mich zu einem Projekt inspiriert und zu dem ich die Verbündeten gefunden habe: Wissenschafter, Künstler und inspirative Menschen. Menschen, die neugierig sind und die Rätsel um die Mentalitäten in dieser Region rund um die Steine lösen wollen.

„Wer den Stein nicht kennt, kann die Seele nicht finden

Das Geheimnis der Schalensteine im Granit

„Orte der Kraft, energetische Gesteinsgebilde und Phänomene wie „Schalensteine“ sind weltweit häufig in Granitmassiven angesiedelt.

Die Anzahl der Schalensteine im Waldviertel scheint unbegrenzt zu sein. Auf manchen Restlingen wurden bis zu fünfzehn Schalen nebeneinander gezählt.

Steine mit ausgeriebenen Schalen und Wannen werden oft als Opfersteine beschrieben. (Für Ernteopfer, Tier- und Menschenopfer.)

Viele galten als heilige Steine.

Unsere geologischen und radiästhetischen Untersuchungen der Schalensteine haben ergeben, dass sie fast immer auf messbare Kreuzungen von Wasseradern und Verwerfungen liegen.

Diese besonderen Energiezonen sind prädestiniert für den Wuchs von Bäumen – sie fühlen sich darauf wohl. In einem Zeitraum von vielen tausend Jahren dürfen unzählige Baumgenerationen mit ihrem Wurzelwerk und produzierter Humusazetansäure die Schalen in den Steinen ausgehöhlt haben.

Die meisten Schalen wurden  wahrscheinlich seit der Steinzeit für Alltagszwecke genützt: als Kochstellen, Vorratsbehälter und Wannen für Gesundheitsbäder.

Es gibt Schalensteine, die nie austrocknen, ein Phänomen, das Geologen auch nicht erklären können. Schalenwasser galt zeitweise als Wunderwasser und wurde sogar als „Warzensteinwasser“ verkauft. Die Bevölkerung im Waldviertel hatte noch bis ins 20. Jh. eine starke Beziehung zu ihren Schalensteinen.“

 

Gedanken aus dem Forschungsprojekt „Natur und Kultur im Grenzbereich nördliches Waldviertel und südliches Tschechien“ 2003 des Vereins „CINDIS- Center of interdisciplinary studies and research“ Motten/Heidenreichstein, Dr. Alf Krauliz

 

 

DR. ALF KRAULIZ

ist Geologe, Radiästhesist, Grenzwissenschafter, Regisseur und Kreativitätstrainer.

Er beschäftigt sich seit 2001 mit grenzüberschreitenden Projekten im Rahmen der von ihm gegründeten „Sommerakademie Motten“und seinem Verein CINDIS im Waldviertel.

Alf Krauliz ist ein Vertreter des ganzheitlichen sowie systemischen Denkens und betont die Bedeutung von Plätzen, Straßenführungen und Siedlungsräumen für die menschliche Befindlichkeit, Gesundheit, Kommunikation, Kreativität und auch Leistungsfähigkeit.

In St. Jakob wurde von Dr. Alf Krauliz, Gilbert Bender und Simone Weinbacher eine Ausmessung der Wasseradern und Verwerfungen im „Strahlenraum“ der Ausstellung sowie in der Kirche durchgeführt.