Der Schlaf

Das Geheimnis des Schlafs

Fast ein Drittel des Lebens verbringt der Mensch im Schlaf. Ein Siebzigjähriger hat daher durchschnittlich mehr als 23 Jahre seines Lebens „verschlafen“. Obwohl das Phänomen des Schlafes wissenschaftlich gut untersucht ist, können auch die Schlafforscher keine endgültigen Antworten für die Gründe, warum Menschen schlafen, anbieten.

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Henri Toulouse Lautrec Das Bett 1893

Viele Wissenschaftler nehmen an, dass der Schlaf der Erholung und Regeneration dient. Dass es dabei mehr um geistige als um körperliche Regeneration geht, zeigt ein Blick auf den eher niedrigen Energieverbrauch. In einer Ruhephase von acht Stunden spart der Mensch beim Schlafen durchschnittlich 50 kcal. Das entspricht in etwa der Energie, die in zwei Scheiben Zwieback oder in einem kleinen Apfel steckt.

Ruhepause fürs Gehirn?

Seit einigen Jahren haben die Schlafforscher immer mehr Hinweise darauf, dass Schlafen für die Informationsverarbeitung im Gehirn wichtig ist. Demnach werden Informationen, die tagsüber aufgenommen und gespeichert werden, im Schlaf „neu organisiert“. Von Ruhe fürs Gehirn kann also nicht die Rede sein. Dass regenerierende Prozesse stattfinden, ist aber unbestritten. Denn ohne Schlaf lassen die kognitiven Fähigkeiten nach. Nach drei bis vier schlaflosen Tagen tickt das Gehirn nicht mehr richtig. Es kommt zu Halluzinationen und Wahnideen.

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Photo Zwickl,Kräftereich

Wieviel Schlaf für wen?

Menschen schlafen im Durchschnitt etwa sieben bis acht Stunden. Alle bisher untersuchten Säugetiere schlafen ähnlich wie der Mensch – nur der Delfin und der Ameisenigel sind Ausnahmen. Bei diesen beiden Tierarten konnte keine Abwechslung

des REM-Schlafes mit dem Non-REM-Schlaf festgestellt werden.

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Big-eard- townsend -Fledermaus

Große Tiere schlafen eher wenig. Giraffen benötigen nur rund zwei Stunden Schlaf, Elefanten, Kühe und Pferde etwa drei, Schafe vier. Schimpansen dagegen benötigen rund 10 Stunden, Tiger fast 16, die Hauskatze immerhin zwölf Stunden Schlaf. Fledermäuse kommen sogar auf 20 Stunden, Igel auf mehr als 17, die Maus auf 13 Stunden.

Text Ilse Königstetter

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