Mächte,Mythen,Wirklichkeiten

 

Die letzte Installation im Kräftereich bestehend aus 3 Bällen gewidmet den Themen Kunst/Gestaltung , Wirtschaft/Politik, Philosophie/Phychologie fordert den Besucher zum Spiel auf.


Das Zusammenspiel von Gestaltung, wirtschaftlichen Umständen und Geisteshaltung einer Zeit soll so, in spielerischer Form, das Interesse des Betrachters wecken. Gleichzeitig ist der Dreiklang „Mächte Mythen Wirklichkeiten“ aufgegriffen :


img_11921Modell des „Kräftereichs“ im Vordergrund der „Raum der Bälle“. Rechts Installation zur Sonderausstellung 08 ,Geomantie. 

 

 

 

Die Macht weltlicher und geistlicher Führungsfiguren in der Geschichte, und auch der Einfluss großer Persönlichkeiten, die oft schon zu Lebzeiten zum Mythos geworden sind, prägen die Geschichte.  Das Zusammenspiel von Philosophie und Politik wird in der Gestaltung von Gebäuden und Schlössern in sichtbare Form gebracht.  Des Menschen Drang zu gestalten machte jedoch auch vor der Natur nicht halt und beschert uns heute noch wunderbar erhaltenen Parks und Schlossgärten. Viele historische Anlangen sind gleichzeitig ein Abbild vergangener Ideale.

Doch die Auswirkung des „Zeitgeists“ auf die gestaltete Natur macht sich nicht nur gestern sondern auch  heute und  morgen bemerkbar: der Mensch, sein Tun und Denken verändert das Stadt und Landschaftsbild. Und letztlich verändert das Stadt und Landschaftsbild uns.


 

„Die treibende Kraft im Menschen, die Suche nach der Wirklichkeit, das Streben nach Macht und das Interesse am Mythos, lässt ständig neue Ideale entstehen. 

Diese Entwicklung im Bezug auf die Gestaltung ist hier in Form von Spielbällen inszeniert: Die Spielbälle der Geschichte als Inszenierung eines Bildes über Kraft und Kräfte.


Es ist auch die Zusammenfassung der Ausstellung – es ist eine Erklärung, es ist unser subjektiver Zugang zum Thema Kraft


Das „Jetzt“ ist nicht trennbar von der Vergangenheit, das Wissen um unsere Kraft ist ein Resultat von Geschichte und längst gemachten Aussagen: der Rückblick erklärt die Zukunft. 


Das sich ständig wandelnde Bild der Wirklichkeit ist abhängig von unserem Verständnis für die Definitionen von Anderen und der daraus gezogenen Schlüsse.

Erst der Zweifel an scheinbar gefestigten Theorien ermöglicht neue Erkenntnisse und somit Entwicklung. Dieser stete Wandel ist sichtbar in der Geschichte und Ziel in der Zukunft: 

Der Ball der Wirklichkeit bleibt ständig in Bewegung. 


Der Mythos als solcher, gibt uns die Möglichkeit, Geschichte auch allegorisch zu verstehen. Untrennbar von Macht und Wirklichkeit …..rollt der Ball als Teil aller Bälle.



Die Macht des Glaubens, des Wissens, der Intuition beeinflusst unsere Kraft, doch auch politische und gesellschaftliche Macht lenkt unser Leben. 


Das Bild unserer Umgebung, unserer Gebäude, unserer Gärten ist ein Resultat : 


Das Zusammenspiel der Bälle symbolisiert die Synthese von Mächten Mythen Wirklichkeiten aber spiegelt auch die inneren und äußeren Umstände einer Zeit: Erst die Umsetzung dieser scheinbaren Erkenntnisse lässt ein Bild entstehen, eine Gestaltung, einen Garten, eine Ausstellung……“ Andrea Itzinger

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