Sport


WELCHE KRAFT? « Kräftereich – der andere Katalog

 

(Bemerkungen zur Themenauswahlwahl : Klick on  „Welche Kraft?“)

 

 

„Sport trägt zum Zusammenhalt der Gesellschaft bei, sät aber auch Zwietracht. Sport fördert die Völkerverständigung, ist aber auch für Nationalismus anfällig. Sport hält zur Fairness an, wird aber auch Anknüpfungspunkt für Gewalt. Sport leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge, ist aber auch Quelle großer gesundheitlicher Schäden und sozialer Folgekosten. Da es im Sport längst nicht mehr nur um Ruhm, sondern auch um Geld geht, zieht er unlautere Praktiken an. Doping ist nur die sichtbarste.“



  Budesverfassungsrichter Dieter Grimm über die positiven und negativen gesellschaftlichen Auswirkungen von Sport.

 

 


FITNESS

 


Als Modebegriff ist Fitness nicht eindeutig definierbar. Doch wird darunter im allgemeinen körperliches und geistiges Wohlbefinden verstanden.

Zur Fitness von Körper und Geist gehört nicht nur regelmäßige körperliche Betätigung, sondern auch bewusste Ernährung und eine  Auseinandersetzung mit dem Thema Stressbewältigung. 

Damit unterscheidet sich Fitnesstraining grundsätzlich vom Leistungssport, wo das Erreichen eines sportlichen Ziels im Vordergrund steht.

 

Diese Erkenntnis, Fitness als geeinte Form einer körperlich-seelischen Gesundheit zu sehen, begünstig die Integration traditioneller asiatischer Bewegungsformen und -techniken in unsere westliche Form der Fitness.

Man könnte die Lebensreformbewegung am Ende des 19. Jahrhunderts als Ausgangspunkt des modernen Fitnessgedankens sehen: Zeitschriften wie „Kraft und Schönheit“,  in der das Bewegen an der frischen Luft propagiert wurde, machten „Fitness“ bekannt.

 

 

Zahlreiche Geräte wie etwa das Trainingsrad oder der Ruder-Hometrainer stammen aus dieser Zeit. 

Im Nationalsozialismus wurde der Fitnessgedanke pervertiert (Leni Riefenstahl, Hans Suren) und der arische Idealkörper modelliert. Insbesonders Behinderte wurden ausgeschlossen: Man sollte sich stählen, um dem Idealbild  des deutschen Ariers näherzukommen.

 

 

 

Erst in den 60ern wurde die Fitnessbewegung von Amerika reimportiert. Ikonen der Fitnessbewegung wie Jane Fonda oder Arnold Schwarzenegger ließen Bodybuilding oder Aerobic in ehemalige Turnhallen einziehen. Der vorläufige Höhepunkt von Bodybuilding setzte in den 80ern ein, die Zahl der „Kraftkammern“ stieg ebenso wie die Anzahl der Fitnessstudios.

 

 Der wachsende Trend Anfang unseres Jahrtausends, Körper, Geist und Seele in Einklag zu bringen, hat einen direkten Einfluss auf das Fitnessangebot der Studios. So werden neben herkömmlichen Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren und Aerobics zunehmend Yoga, Qigong und Tai-Chi als Kurse angeboten. Auch andere Bewegungslehren wie Pilates, Shinergy , die Fünf Tibeter oder Runenyoga finden regen Zuspruch.

 

 

Der Ursprung dieser „neo-asiatischen“ Übungen ist oft nicht geklärt. So kennt kein Tibeter jene „Fünf Tibeter“, die als Übungsfolge so manchem Europäer „längeres, gesünderes Leben“ versprechen. Ob die von Peter Kendler, dem Schweizer Autor der Fünf Tibeter, versprochene  Horizonterweiterung zu bemerken ist , konnte wissenschaftlich bisher nicht nachgewiesen werden.

Es existiert auch noch ein Sechster Tibeter. Yogageübte werden unschwer die Übung Uddiyana Bandha erkennen


 

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